Mein Onkel David – Eine begehbare Erinnerung – Kostenlose Einführung zum Stück mit der Regisseurin um 18 Uhr in der Probebühne
„Mein Vater konnte darüber nicht sprechen. Er wollte mich schützen, glaube ich. Ich merkte, dass es ihm wehtat, und fragte nicht nach, damals, als ich klein war.“In der Performance „Mein Onkel David“ begibt sich Regisseurin Svetlana Fourer auf Spurensuche: nach der Geschichte ihrer Familie und den traumatischen Erlebnissen der Shoah, über die in der Familie jahrzehntelang geschwiegen wurde. Recherchen in den Archiven der Shoah Foundation legten die Lebensgeschichte ihres Onkels David offen, der ein KZ-Überlebender war und zugleich die Vernichtung eines Teils seiner Familie überlebte.„Mein Onkel David“ ist als begehbarer Erinnerungsraum konzipiert, in dem Performerin YaroslavaGorobey den Wegen und Erfahrungen der jüdischen Familie Ochland nachspürt, einfühlsam und zugleich kraftvoll begleitet von der Live-Musik des Berliner Musikers und Komponisten Matthias Bernhold. Die Performance zeigt, wie eine Erinnerung, die man selbst nicht gelebt und nicht erfahren hat, jede und jeden Einzelnen von uns prägen kann.Kostenlose Einführung zum Stück mit der Regisseurin um 18 Uhr in der ProbebühneMit: Matthias Bernhold, Yaroslava GorobeyBuch und Regie: Svetlana FourerDramaturgie: Florence HerrmannChoreografie: Ilona PászthyBühnenbild: Hannah BeeckBühnenbild- und Video-Assistenz: José Miguel Hernández LabrotVideokunst: Lisa Domin-AlouaneVideoinstallation und Bildregie: Michael BaumannKostümbild: Maike KranzProduktionsleitung und Assistenz: Regina BenschPsychologische Begleitung: Stella ShcherbatovaControlling: Olga MoldaverTechnik & Licht: Daniel Swoboda
Wo
Chawwerusch Theater
Obere Hauptstraße 14, 76863 Herxheim bei Landau
Wann
08.11.2026
19:00 Uhr
Kategorien
Schauspiel, Theater